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Aischylos

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Aischylos wird als Sohn des adeligen Gutsbesitzer Euphonion in Eleusis geboren. Der Ort liegt in der Provinz Attika, die Athen umgibt.
490  Er nimmt als Soldat für Athen an der Schlacht bei Marathon gegen die Perser teil. Sein Bruder kommt dabei ums Leben.
484
Aischylos erlangt seinen ersten Sieg als Tragödiendichter bei den Großen Dionysien, den wichtigsten Festspielen seiner Zeit.
480
Invasion des Perserkönigs Xerxes gegen Griechenland. Schlacht an den Thermopylen und Seeschlachten von Artemision und Salamis. In der Seeschlacht bei Salamis kämpft Aischylos auf einem der griechischen Kriegsschiffe.
475 Auf Einladung des Königs Hieron I. von Syrakus reist Aischylos nach Sizilien und trifft dort auf die Lyriker Simonides, Pindar und Bakchylides. Für Hieron verfasst er das Festspiel „Die Ätnäerinnen“.
472
Zurück in Athen wird das Drama „Die Perser“ uraufgeführt, in dem Aischylos auf dramatische Weise seine Kriegserfahrungen verarbeitet. Er gewinnt den ersten Preis. In gleichem Jahr schreibt Aischylos die Tragödien „Glaukos Potnieus“, „Phineus” und „Prometheus Pyrkaios“.
468
Im Wettstreit mit seinem Schüler und Nachfolger Sophokles unterliegt Aischylos zwar, doch insgesamt verzeichnet er dreizehn Siege bei den Dionysien. 
467
Aischylos schreibt „Sieben gegen Theben“, „Laios“, „Ödipus“ und „Sphinx“. Der Ödipusmythos bildet auch einen Schwerpunkt bei Sophokles. Sigmund Freud, der sich ebenso für Psychologie wie Archäologie interessierte, nahm die Figur des Ödipus in seine Psychoanalyse auf. Ödipus hatte sexuellen Verkehr mit der Mutter und tötete seinen Vater.
463
Aischylos verfasst die Tragödien „Die Schutzflehenden“, „Aigyptioi“ und “Danaides“ und das Satyrspiel „Amymone“. Die heiteren Satyrspiele waren notwendig, um die Zuschauer alleine nicht mit den Grausamkeiten der Tragödien nach Hause gehen zu lassen. 
458
Die Tetralogien „Orestie“ und „Prometheus“ entstehen.
456
Aischylos stirbt in Gela auf Sizilien, wo er auch begraben wurde. Der Legende nach wurde er durch eine Schildkröte, die ein Adler fallen ließ, erschlagen. Er gilt als einer der drei großen griechischen Tragödiendichter, zu denen nach ihm noch Sophokles und Euripides gezählt werden. Aischylos wurde die Einführung des zweiten Schauspielers und der durchgehende Handlungsstrang über vier Stücke zugeschrieben. Drei Tragödien folgte jeweils ein Satyrspiel. Aus dem griechischen Wort für die Zahl Vier (Tetra) entstand durch Aischylos die Tetralogie.
   
  Literatur: Benhard Zimmermann:,Die griechische Tragödie. Eine Einführung, 2. Aufl., München 1992. Joachim Latacz: Einführung in die griechische Tragödie, Göttingen 1993.
   
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