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Vincent van Gogh

Vincent van Gogh

1853 Im Städtchen Zundert in der niederländischen Provinz Nordbrabant erblickt Vincent van Gogh am 30. März das Licht der Welt. Der Vater ist Priester.
1861 Vincent kommt in die Dorfschule von Zundert.
1864-1868 Vincent besucht ein Internat in Tilburg.
1869-1876 Er geht zur Lehre in der Filiale der Galerie Goupil & Sohn in den Haag. Später arbeitet er als Kunsthändler in der Londoner Niederlassung. Auch in Paris wird er im Kunstgeschäft tätig.
1875 Vincent von Gogh beginnt mit intensiven Bibelstudien.
1876 Vincent von Gogh legt seine kaufmännische Tätigkeit, an der er nie wirklich Interesse hatte, endgültig nieder. Am 17.April tritt er in Ramsgate in der englischen Grafschaft Kent eine Stelle als Hilfslehrer an. Am 1. Juli wird Vincent Hilfsprediger bei einem Methodistenpfarrer nahe London. Ende 1876 kehrt er ins Elternhaus zurück.
1877 Von Januar bis April arbeitet Vincent in einer Buchhandlung im südholländischen Dordrecht. Von Mai 1877 bis Juli 1878 wohnt er in Amsterdam. Vincent van Gogh möchte Theologie studieren, gibt die Pläne aber im nächsten Jahr auf.
1878 Vincent besucht drei Monate lang ein Methodistenschule in Laeken bei Brüssel. 
1879 Er arbeitet für einige Zeit als Laienprediger im belgischen Kohlenrevier Borinage. Wegen "Verletzung der Amtswürde" wird er entlassen.
1880 Vincent van Gogh entscheidet sich Künstler zu werden. Er belegt Kurse an der Kunstakademie in Brüssel. Sein Bruder Theo, mit dem er einen regen Briefkontakt pflegt, beginnt ihn finanziell zu unterstützen.
1881 Beginn einer unglückliche Liebe zu seiner Cousine Kee Voss. Nach einem Bruch mit den Eltern zieht er nach Den Haag.
1882 Vincent wohnt mit einer ehemaligen Prostituierten und ihren beiden Kindern zusammen. Er beginnt zu malen.
1883 Das Zusammenwohnen scheitert. Vincent van Gogh kehrt zur Familie zurück, die jetzt in Nuenen bei Eindhoven lebt.
1884-1885 Margot Begemann, die Tochter eines evangelisch-reformierten Pfarrers, verliebt sich in Vincent van Gogh. Sie unternimmt einen Selbstmordversuch. Vincent macht etwa 50 Porträtstudien von Bauern. Sein erstes großes Bild „Die Kartoffelsser“entsteht. Vincent bewundert die zu seiner Zeit in Mode gekommenen japanischen Holzschnitte und begeistert sich für die Farbgestaltung von Peter Paul Rubens. Er beginnt ein Studium an der Kunstakademie in Antwerpen.
1886 Vincent reist nach Paris, wo ihn sein Bruder Theo für fast zwei Jahre beherbergt. Er belegt Kurse im Atelier Cormon. Vincent lernt dort Toulouse-Lautrec, den Maler der Pariser Halbwelt kennen, außerdem Gauguin
1888 Im Februar zieht Vincent nach Arles, wo er später das kleine, gelbe Haus an der Place Lamartin bezieht. Vincent findet zu seinem Stil. Er malt Cafes, Obstgärten, Blumen und Landschaften. Mit Gauguin tauscht er Selbstportraits aus. Er schafft seine berühmten Sonnenblumenbilder und die "Terrasse des Nachtcafes in Arles". Als ihn Gauguin im Oktober besucht, bricht Vincent van Goghs Nervenkrankheit aus. Er schneidet sich einen Teil der Ohrmuschel ab. Gaugin reist wieder ab, und van Gogh kommt in ein Krankenhaus. Dort malt er sein „Selbstbildnis mit verbundenem Ohr“.
1889 Im Januar kehrt Vincent für kurze Zeit in das gelbe Haus zurück. Im Mai begibt er sich in die Anstalt von Saint-Remy. Dort malt er in seiner Zelle und im Garten. Es enstehen die Bilder „Zypressen“ und „Die Sternennacht“.
1890 Erst in seinem letzte Lebensjahr wird das Talent van Goghs gewürdigt. Im Januar erscheint ein Artikel über seine Kunst im  „Mercur de France“. Am 14. Februar wird ein Ölgemälde van Goghs verkauft. Er hält sich einige Tage in Paris auf, dann zieht er nach Auvers-sur-Oise, wo er von Paul-Ferdinand Gachet betreut wird. Der Arzt Gachet ist selbst ambitionierter Maler, Kunstsammler und ein Freund des Impressionisten Claude Monet. Wenige Wochen vor seinem Suizid fertigt Van Gogh zwei Portraits von Dr. Gachet an. Am 27. Juli unternimmt Van Gogh einen Selbstmordversuch. Am Morgen des 29. Juli stirbt er. Der einflussreichste Maler der Moderne wird auf dem Friedhof von Auvers beigesetzt. Sein Bruder Theo van Gogh stirbt ein halbes Jahr später unter ähnlichen Umständen.
   
  Literatur:
Herbert, Frank: Vincent van Gogh mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt von Herbert Frank. Reinbek bei Hamburg, 1992; Ruprecht, Erich: Vincent Van Gogh. Maler des Lichtes. Stuttgart, 1987. Schneede, Uwe M.: Vincent van Gogh. Leben und Werk. München, 2003.

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