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Peter Rosegger

Steckbrief: Peter Rosegger lebte von 1843 bis 1918. Stichworte zum Lebenslauf von Peter Rosegger: "Die Schriften des Waldschulmeisters", "Waldheimat" und Heimatdichter. Kurze Zusammenfassung der Biographie: Peter Rosegger portraitierte in seinen Erzählungen die Menschen seiner Heimat. 
1843
Peter Rosegger wird unter dem Namen Roßegger am 31. Juli in Alpl geboren, einem winzigen Dorf bei Krieglach in der Steiermark. Seinen in der Gegend sehr verbreiteten Nachnamen ändert er später als Schriftsteller, um nicht verwechselt zu werden. Einige Werke veröffentlich er unter dem Pseudonym Petri Kettenfeier.
Peter ist das erste von sieben Kindern des armen Waldbauern Lorenz Roßegger und seiner Ehefrau Maria. Er arbeitet als Hütejunge. Eine Schulpflicht besteht nicht. Lesen und Schreiben lernt er bei einem Lehrer im Ruhestsand.
1860-1863
Bei einem wandernden Schneider kommt Peter Rosegger mit 15 Jahren in die Lehre. Schon mit 16 Jahren reicht er Texte bei der "Grazer Tagespost" ein. Der Redakteur Dr. Svoboda erkennt Roseggers Begabung und vermittelt ihm eine Ausbildungsstelle an der Grazer Akademie für Handel und Industrie.
1865-1869 In Graz seiner Ausbildung auf der Akademie für Handel und Industrie. 
1870-1872 Nachdem seinet Zeit auf der Akademie erhält Peter Rosegger ein dreijähriges Stipendium vom steirischen Landesausschuss. Er reist nach Deutschland, in die Niederlande, die Schweiz und nach Italien. 1871 veröffentlicht er die "Geschichten aus der Steiermark".
1873 Hochzeit mit Anna Pichler. Sie ist die Tochter eines Hutfabrikanten. Die "Geschichten aus den Alpen" erscheinen.
1875 Anna Pichler stirbt bei der Geburt des zweiten Kindes. Peter Rosegger veröffentlicht seinen autobiographischen Roman "Die Schriften den Waldschulmeisters"
1876 Peter Rosegger zieht nach Graz, wo er die Monatszeitschrift "Heimgarten" herausgibt.

Peter Roseggers Waldheimat

1877 Seine Verkaufserlösen hat Rosegger angespart. Er baut sich die "Waldheimat", ein Haus in Alpl. Im selben Jahr erschein auch sein Buch "Waldheimat" mit Erzählungen aus der Kindheit. 
1878 Rosegger beginnt mit Lesereisen, u.a. besucht er Dresden, Leipzig, Weimar, Berlin, Hamburg, Kassel, Karlsruhe und München.
1879 Hochzeit mit Anna Knauer. Aus der Ehe gehen zwei Kinder hervor. In der Folgezeit schreibt Rosegger ein Vielzahl von Geschichten, in denen er sich mit Ernst und Humor den Menschen seiner Gegend widmet. Es enstehen "Mann und Weib. Liebesgeschichten" (1879), "Allerhand Leute" (1888) und "Der Schelm aus den Alpen" (1890).
1883 In seinem historischen Bauernroman "Der Gottsucher" widmet sich Rosegger theologischen Fragen und stellt die bäuerliche Tradition der "modernen Sittenlosigkeit" gegenüber.
1902 Rosegger setzt sich für eine Verbesserung der Schulbildung in seiner Heimat ein. Er hat Spenden für den Bau einer Schule gesammelt. Am 28. September 1902 wird in Alpl das Waldschulhaus eröffnet. Bis 1975 ist die Waldschule in Betrieb, dann wird sie in eine Museum umgewandelt. In seinem Buch "Als ich noch Waldbauernbub war" erzählt Rosegger mit Humor und Ernst aus seiner ärmlichen Kinderzeit.
1918 Peter Rosegger stirbt am 26. Juni 1918 in Krieglach. Er wir auf dem dortigen Friedhof nach seinem Wunsch in einem einfachen Grab beerdigt. Wie in der Waldschule befindet sich heute auch in seinem Geburtshaus in Alpl ein Museum. Das literarische Lebenswerk Roseggers umfasst mehr als 40 Bücher. Heute zählt Peter Rosegger wie Franz Grillparzer zu den großen Dichtern Österreichs.
   
  Literatur: 
Baur, Uwe / Schöpfer, Gerald / Pail, Gerhard (Hrsg.): „Fremd gemacht“? Der Volksschriftsteller Peter Rosegger. Böhlau, Wien u.a. 1988; Schöpfer, Gerald / Van der Kallen, Wim: Peter Rosegger und die Waldheimat. Graz, Wien, Köln 1993.
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