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J.R.R. Tolkien

1892
Am 3. Januar 1892 wird J.R.R. Tolkien als John Ronald Reul Tolkien in Bloemfontein im Oranje-Freistaat geboren, der heute zu Südafrika gehört. 1895 zieht seine Mutter Marbel Tolkien mit ihm und seinem Bruder nach England. Die Familie Tilkien wohnt in Sarehole Mill, einem Vorort von Birmingham.
1896 Anfang dieses Jahres stirbt der Vater, der aus beruflichen Gründen in Südafrika geblieben ist.
1904 Die Mutter Tolkiens stirbt im November an Diabetes. Die Kinder werden bei Verwandten untergebracht. 
1908 J.R.R. Tolkien lernt seine spätere Ehefrau Edith kennen.
1911 Er fängt ein Studium in Oxford an, finanziert wird Tolkien durch ein Stipendium. Er studiert mit mäßigem Eifer Latein und Griechisch, wendet sich aber auch der walisischen Sprache zu.
1915-1916 Tolkien wird in den Militärdienst einberufen und dient als Meldeoffizier. Im 1. Weltkrieg nimmt er an der Schalcht an der Somme teil, die mit über 1 Million getöteten, verwundeten oder vermissten Soldaten für alle Seiten hohe Opfer forderte. Am Ende des Jahres kommt er nach der Infektion mit Fleckfieber nach England zurück. Die Erfahrung der Grausamkeit des Kriegens wird bestimmend für Tolkiens literarisches Werk.
1917 Während der Genesung beginnt Tolkien das "Das Buch der verlorenen Geschichten" zu schreiben, das später als "Silmarillion" veröffentlicht wird.
1918 Im November zieht er mit seiner Familie nach Oxford. Tolkien arbeitet dort am College und als Privattutor.
1920 Tolkien wird an der Uni Leeds zum Lektor für englische Sprache ernannt.
1925-1926 John wird Professor am Rawlinson-und-Bosworth-Lehrstuhl für Angelsächsisch in Oxford. Er beginnt eine Freundschaft mit C.S. Lewis, dem Autor der "Chroniken von Narnia". 
1930 Tolkien fängt an den "Hobbit" zu schreiben. Nach seinem Vortrag über das altenglische Epos "Beowulf" beschäftigt sich der Verlag Allen & Unwin mit Tolkiens Manuskript. Tolkien wird dazu ermuntert, den "Hobbit" zu vollenden.
1933 Im Herbstsemester gründet sich ein Freundeskreises um C.S. Lewis mit dem Namen "The Inklings". Auch J.R.R. Tolkien wird Mitglied der Inklings.
1937 Im Herbst erscheint "Der Hobbit". Das Buch ist für Autor und Verlag ein großer Erfolg. Tolkien fängt mit der Fortsetzung an, aus der später "Der Herr der Ringe" entsteht.
1945 Tolkien wechselt in Oxford auf eine Professur für Anglistik.
1949 Tolkien vollendet den ersten Band seiner Fantasygeschichte "Herr der Ringe"
1952 Der Verlag Collins lehnt das "Herr der Ringe"-Manuskript ab. Der Verlag Allen & Unwin sagt zwar zu, bittet jedoch um Kürzung. Tolkien willigt notgedrungen ein.
1954 "Die Gefährten" und "Die zwei Türme" erscheinen als die ersten beiden Bände der "Herr der Ringe"-Trilogie.
1955 In diesem Jahr erscheint "Die Rückkehr des Königs", der dritte Band. 
1959 Tolkien wird emeritiert.
1965
In Amerika gelangen nicht autorisierte Versionen von Tolkiens "Herr der Ringe" in Umlauf.  Unter den Studenten ist Tolkiens Saga sehr beliebt.
1971 Tolkiens Frau Edith stirbt.
1972 Tolkien erhält von der Universität Oxford ein Ehrendoktorat der Literaturwissenschaft.
1973
Am 2. September stirbt J.R.R. Tolkien nach einer kurzen Krankheit. Sein Sohn Christopher übernimmt den literarischen Nachlass. Er gibt das Silmarillion heraus, das J.R.R:. Tolkien zu Lebzeiten nicht mehr fertiggestellt hatte.
   
  Quellen:
Carpenter, Humphrey: J. R. R. Tolkien. Eine Biographie. Deutsch von Wolfgang Krege, Stuttgart 2001; Geier, Fabian: J. R. R. Tolkien, Reinbek bei Hamburg 2009.

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