Biografien
menü
Antike Mittelalter 1500 1600 1700 1800 1850 1900 '20 '40 '60 '80 Heute


freunde-fans-follower
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z



Caspar David Friedrich

Steckbrief: Caspar David Friedrich lebte von 1774 bis 1840. Stichworte zum Lebenslauf von Caspar David Friedrich: Malerei, Romantik, Mensch und Natur. Kurze Zusammenfassung der Biographie: Durch seine einfühlsamen, aber ebenso bedrohlich wirkenden Bilder wurde der Maler Caspar David Friedrich zum wichtigsten Vertreter der deutschen Romantik.
1774 Caspar David Friedrich wird am 5. September 1774 in Greifswald geboren. Caspar David ist das sechste von zehn Kindern des Handwerkers Adolf Gottlieb Friedrich und seiner Frau Sophie Dorothea.
1781 Tod der Mutter.
1787 Caspar David Friedrich bricht beim Schlittschuhlaufen ins Eis. Sein Bruder Johann Christoffer ertrinkt, als er zu Hilfe kommt. Das Unglück begleitet den Künstler ein Leben lang.
ab 1788 Unterricht durch den Zeichenlehrer Johann Gottfried Quistorp, der an der Universität Greifswald lehrt.
1794 Caspar David Friedrich studiert an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen. Zu seinen Lehrern zählt der dänische Maler Christian August Lorentzen, der durch Landschaften, Kriegsszenen und Portraits berühmt wurde. 
1798 Umzug nach Dresden. Dort malt er auch u. a  Bühnenbilder für das Theater.
1801 Bekanntschaft mit Phillip Otto Runge. Der Maler und Farbtheoretiker zählt neben Caspar David Friedrich zu den wichtigsten Vertretern der Romantik in Deutschland.  In diesem Jahr besucht Friedrich zum ersten Mal die Insel Rügen.
1808 Mit seinem Altargemälde "Das Kreuz im Gebirge" stößt Caspar David Friedrich eine Diskussion über den Kunstbegriff der Romantik an.
1810 Caspar David Friedrich Friedrich wird auswärtiges Mitglied der Königlichen Kunstakademie in Berlin. Seine Anerkennung als Künstler erreicht den Zenit. Besuch erhält er in seinem Atelier vom Dichter Johann Wolfgang Goethe, im Folgejahr stattet er Goethe in Jena einen Gegenbesuch ab. Bekanntschaft schließt Friedrich 1810 auch mit der Schriftstellerin Johanna Schopenhauer, der Mutter des Philosophen Arthur Schopenhauer. Sein wohl berühmtestes Werk "Abtei im Eichwald“ wird auf der Berliner Akademieausstellung präsentiert. Der Schriftsteller Heinrich von Kleist veröffentlicht zu Caspar David Friedrichs Gemälde "Mönch am Meer" den Artikel "Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft" in der Tageszeitung "Berliner Abendblätter".
1816 Caspar David Friedrich wird von der Königlichen Kunstakademie Dresden angestellt.
1817 Wahrscheinlich in diesem Jahr entsteht "Der Wanderer über dem Nebelmeer".
1818 Hochzeit mit Caroline Bommer. Das Paar hat drei Kinder. Um 1818 entsteht das Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen".
ab 1820 Der russisch Großfürst Nikolaj Pawlowitsch, Thronfolger und der späterer Zar Nikolaus I., besucht Caspar David Friedrich in Dresden. Der deutsche Romantiker wird auch in Russland populär.
1824 Caspar David Friedrich, obwohl charakterlich eher introvertiert, wird zum Professor der Dresdener Königlichen Kunstakademie ernannt. Im selben Jahr erkrankt er.  Mit dem Gemälde „Das Eismeer“ symbolisiert er die menschliche Ohnmacht gegenüber der Natur.
1830 Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen besucht Caspar David Friedrich in seinem Atelier.
1835 Nach einem Schlaganfall muss Caspar David Friedrich die Malerei weitgehend aufgeben, zwei Jahre später erleidet er einen weiteren Schlaganfall.
1840 Am 7. Mai stirbt Caspar David Friedrich. Er wird auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden-Johannstadt beigesetzt. Nach seinem Tod gerät er zunächst in Vergessenheit, erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird seine Malerei wiederentdeckt. Caspar David Friedrich zählt mit Eugène Delacroix und Francisco de Goya zu den großen Romantikern - durch seinen extremen Stil bleibt er aber doch einzigartig.
   
  Literatur: Haese, Klaus: Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge – Heimatraum und Lauf der Zeit. Karlshagen / Insel Usedom 2007;  Hofmann, Werner: Caspar David Friedrich. Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit. München 2000.

footer

Frage zum Lebenslauf abgeben:

comments powered by Disqus





Nach oben