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Pierre-Auguste Renoir

1841
Am 25. Februar wird Pierre-Auguste Renoir als Kind einer Arbeiterfamilie in Limoges im französischen Zentralmassiv geboren. Der Vater ist Schneider, die Mutter Zuschneiderin.
1845
Die Familie Renoir siedelt nach Paris über und bezieht eine Unterkunft in der Nähe des Louvre. 
1854  Da Pierre-Auguste ein Talent zum Malen hat, schickt ihn sein Vater als Lehrling in eine Manufaktur. Er verdient sein Geld als Porzellanmaler.
1858  Als die Manufaktur geschlossen wird, muss Pierre-Auguste Renoir von seinen Ersparnissen leben. Zeitweise unterstützt er seinen Bruder in dessen Goldschmiedewerkstatt. 
1861 - 1862
Renoir studiert bei Charles Gabriel Gleyre an der Ecole des Beaux-Arts in Paris. Dort lernt er die späteren Impressionisten Alfred Sisley und Claude Monet kennen. Gemeinsam mit Monet macht sich Renoir nach Fontaineblaeu vor den Toren von Paris auf, wo die Malerei "en plein air" (frz. unter freiem Himmel) eine Blüte erlebt. Im Umkreis der Künstlerkolonie der Schule von Barbizon entstehen sein ersten Freilichtmalereien.
1864
Zum ersten Mal wird ein Bild von Pierre-Auguste Renoir Renoir im renommierten Pariser Salon gezeigt. Die Kritiker loben die Natürlichkeit seiner zumeist im Freien entstandenen Bilder. Der er aber kaum Bilder verkauft, lebt er weiterhin in Armut.
1868
Renoir malt das Porträt des Ehepaars Sisley.
1870
Pierre-Auguste Renoir meldet sich freiwillig zu einem Kavallerieregiment im Deutsch-Französischen Krieg.
1871
Zurück in Paris gerät Renoir in den Aufstand der Pariser Kommune. Von den Kommunarden wird er zwangsrekrutiert. Nach seiner Flucht wird von der Gegenseite gefangen genommen. 
1872
Pierre-Auguste Renoir verkauft einige Bilder an den Kunsthändler Paul Durand-Ruel. Er kann sich zum ersten Mal ein Atelier mieten. Claude Monet begründet mit seinem Bild "Impression, soleil levant" den Impressionismus.
1874
Auf einer Ausstellung der Impressionisten ist Renoir mit mehreren Werken vertreten.
1876
Der Maler macht die Bekanntschaft mit dem Verleger Charpentier, der bereits im Vorjahr ein Bild von ihm erworben hatte.
1878
Renoir malt das mondäne Portrait "Frau Charpentier und ihre Kinder". 
1881 - 1882  Das Werk "Frühstück der Ruderer" entsteht. Er unternimmt drei große Reisen nach Algerien und Italien. In Palermo portraitiert er den Komponisten Richard Wagner. Renoir wechselt seinen Stil vom Impressionismus zum Klassizismus.
1885  Renoirs Geliebte Aline Charigot gebärt einen Jungen. 

Renoirs Aktmalerei

1887 "Die großen Badenden" entsteht. Das Ölgemälde besticht durch seine blau-gelbe Farbkomposition, aber auch durch sein Motivwahl. Renoir malt üppige junge Frauen in naiver Pose.
1892  Bei Renoir zeigen sich die erste Anzeichen einer rheumatischen Erkrankung. Der französische Staat kauft das Bild "Zwei Mädchen am Klavier". Im Mai findet eine Retrospektive mit über einhundert Werken Gemälden Renoirs in Paris statt. 
1904 Die Galerie von Bruno Cassirer zeigt Renoir. Die berühmte Berliner Galerie wurde ursprünglich von Paul Cassirer und Bruno Cassirer gemeinsam geführt, bis sich Paul Cassirer mehr dem Verlageswesen widmete. Von der Cassirer-Familie gefördert waren auch die deutschen Impressionisten Lovis Corinth, Max Slevogt und Max Liebermann.
1907  Renoir zieht nach "Les Collettes", einem Bauernhof in Cagnes-sur-Mer bei Nizza. 
1908 In seinem Aktgemälde "Das Urteil des Paris" stellt er eine Szene der griechischen Mythologie dar.
1919  Im Alter von 78 Jahren erkrankt er an einer schweren Lungenentzündung. Renoir stirbt am 3. Dezember.
   
  Literatur: 
Feist Peter H.: Renoir. Köln 2001; Renoir Jean: Mein Vater Auguste Renoir, Zürich 1981.

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