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Herbert von Karajan

Steckbrief: Herbert von Karajan lebte von 1908 bis 1989. Stichworte zum Lebenslauf von Herbert von Karajan: Stardirigent, Salzburger Festspiele und Wiener Philharmoniker. Kurze Zusammenfassung der Biographie: Herbert von Karajan dirigierte die Wiener und die Berliner Symphoniker.
1908 Herbert von Karajan wird am 5. April 1908 in Salzburg geboren. Die Familie Karajan stammt aus Mazedonien. Karajans Vater ist ein Chirurg mit Liebe zur Musik.
1912 Beim Konzertleiter Franz Ledwinka erhält Herbert von Karajan seinen ersten Klavierunterricht. 
1913 Mit fünf Jahren spielt Karajan bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung.
1916-1926 Karajan besucht das Salzburger Konservatorium, das Mozarteum.
1926 Karajan legt am Humanistischen Gymnasium in Salzburg die Matura ab, das österreichische Abitur. 
1926-1929 Studium an der Technischen Hochschule und an der Musikhochschule in Wien. Dort absolviert er die Dirigentenklasse.
1929 In Salzburg dirigiert er Beethovens Fidelio.
1929-1934 Karajan arbeitet als Kapellmeister am Ulmer Stadttheater. Im August 1934 dirigiert er zum ersten Mal die Wiener Symphoniker, bei einer Aufführung in Salzburg.  Das legendäre Orchester hat eine  großen Anteil am Aufstieg der von Max Reinhardt gegründeten Salzburger Festspiele.
1934-1942 Umzug nach Aachen. Am Stadttheater leitet er Symphoniekonzerte und Opernaufführungen.
1933 Bie Nationalsozialisten übernehmen die Macht in Deutschland. Am 30. Januar vereidigt Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler als Reichskanzler.
1937 Karajan dirigiert erstmals an der Wiener Staatsoper. Aufgeführt wird Wagners Oper Tristan und Isolde.
1938 Karajan dirigiert erstmals die Berliner Philharmoniker. Im selben Jahr Tonaufnahme der Ouvertüre zu Mozarts Zauberflöte mit der Staatskapelle Berlin.
1939-1944 Karajan wird Staatskapellmeister an der Berliner Staatsoper. 1944 wird die Oper wegen der Bombardierung Berlins geschlossen.
1945 Aufgrund seiner NSDAP-Mitgliedschaft gerät Karajan in Schwierigkeiten. Der Wiederaufstieg gelingt ihm über Wien.
1946 Karajans erstes Nachkriegskonzert mit den Wiener Philharmonikern.

Die Wiener Philharmoniker

1948 Karajan wird Chefdirigent der Wiener Symphoniker. 
1955 Karajan wird zum Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, in der Nachfolger von Wilhelm Furtwängler.
1957-1964
Karjan erhält die Künstlerische Leitung der Wiener Staatsoper. Weitere Verpflichtungen als Gastdirigent der Mailänder Scala.Außerdem leitet er  Dirigentenkurse in Luzern. Auch in Übersee ist Karajan gefragt.
1958 Hochzeit mit der Französin Eliette Mouret.
1963 Eröffnungskonzert der Berliner Philharmonie mit Beethovens Neunter Symphonie, der Vertonung von Schillers "Ode an die Freude" (Freude schöner Götterfunken).
1964 Geburt der Tochter Arabel.
1964-1987 Karajan ist Mitglied im Direktorium der Salzburger Festspiele.
1967 Herbert von Karajan gründet die Salzburger Osterfestspiele und übernimmt die Leitung.  Eröffnungskonzert mit Wagners Walküre.
1973 Herbert von Karajan ruft die Salzburger Pfingstkonzerte ins Leben.
1982 USA-Reise mit den Berliner Philharmonikern. Auftritt u. a. in  der New Yorker Carnegie Hall. 
1983 Die Londoner Royal Philharmonic Society ehrt Herbert von Karajan mit der Goldmedaille.
1987 Herbert von Karajan dirigiert das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker.
1989 Im Februar gibt Karajan seine letztes Konzert in den USA mit den Wiener Philharmonikern. Am 16. Juli stirbt er 1989 stirbt der große Dirigent Herbert von Karajan an Herzversagen in seinem Haus in Anif bei Salzburg.
   
  Literatur:



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