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Paul Klee

1879
Paul Klee wird am 18. Dezember Mai 1879 in Münchenbuchsee bei Bern geboren. Er ist der Sohn eines deutschen Musiklehrers und einer schweizer Sängerin.
1898 Nach dem Abitur zieht Paul Klee von Bern nach München. Zunächst lernt er an einer Privatschule das Zeichnen und die Technik der Radierung.
1900 Er beginnt ein Kunststudium an der Münchner Akademie. Paul Klee lernt in der Malklasse von Franz von Stuck.
1901-1902 Zusammen mit seinem Freund, dem Bildhauer Hermann Haller, unternimmt Paul Klee eine Reise nach Italien. Von der Unterwasserwelt des Aquariums in Neapel lässt sich Paul Klee zu seiner Formfindung inspirieren.
1902-1906 Paul Klee lebt wieder in Bern. Es entstehen Hinterglasmalereien und Radierungen.
1905 Studienreise nach Paris.
1906 Hochzeit mit der Pianistin Lily Stumpf. Das Paar zieht nach München. In Ausstellungen betrachtet Paul Klee die Bilder von Vincent van Gogh und Paul Cézanne.
1908 Paul Klee präsentiert seine Bilder in den Ausstellungen der Künstlervereinigung "Sezession" in München und Berlin. Er trifft auf Wassilly Kandinsky und Franz Marc, die späteren Begründer der expressionistischen Gruppe "Der Blaue Reiter".
1911
Durch das Engagement der Kunsthändler, Sammler und Galeristen Heinrich Thannhauser und Franz Josef Brakl hat sich München zum Zentrum der modernen Malerei entwicklelt. Paul Klee stellt seine Bilder in der Galerie Thannhauser aus.
1912 Zweite Ausstellung der Gruppe "Der Blaue Reiter" vom 12. Februar bis zum 18. März 1912 in München. Obwohl Paul Klee der Gruppe nicht angehört, beteiligt er sich an der Ausstellung in der Münchner Buch- und Kunsthandlung Hans Goltz in der Briennerstraße 8.
Die Künstler-, Kunstsammler- und Galeristenvereinigung Sonderbund (Sonderbund Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler) veranstaltet von Mai bis September eine historisch einmalige Ausstellung in Köln. Dort vertreten sind die Bilder alle wichtigen Künstler der Moderne, neben Paul Klee auch Franz Marc, Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Pablo Picasso, Henri Matisse, Vincent van Gogh, Paul Cezanne, El Greco, Paul Gauguin und Paul Signac.
1913
Paul Klee beginnt mit der Malerei von Aquarellen.
1914 Das Aquarell "In den Häsern von Saint Germain" entsteht. Zusammen mit August Macke und Louis René Moilliet reist Paul Klee für zwei Wochen nach Tunis. Auf der Reise entdeckt er die Wirkung der Farbe. Ausbruch des Ersten Weltkriegs. August Macke stirbt schon kurz nach Kriegsbeginn.
1916-1918
Er erfährt, dass auch sein Freund Franz Marc im Krieg gefallen ist. Weil sich seine ist Eltern nicht um eine Einbürgerung in die Schweiz bemüht haben, ist Paul Klee in Deutschland wehrpflichtig. Er wird hinter der Front eingesetzt, zuletzt an der Königlich Bayerischen Fliegerschule in Gersthofen. 
1920-1930
Der Architekt Walter Gropius holt Paul Klee an die berühmte Kunstschule von Weimar, das "Bauhaus".

Die Blaue Vier

1924
Die Gemälde von Paul Klee werden in New York gezeigt. Gemeinsam mit Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky gründet Paul Klee die Gruppe "Die Blaue Vier". Der Name soll eine Verbindung zur 1914 aufgelösten Gruppe "Der Blaue Reiter" herstellen.
1925 Umzug der Bauhaus-Schule nach Dessau. In Paris nimmt Paul Klee an einer Ausstellung der Surrealisten teil, u.a. mit Max Ernst, Joan Miró und Pablo Picasso
1931
Paul Klee wird Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie.
1933 Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland. Paul Klee wird entlassen, und kehrt nach Bern zurück.
1935 Diagnose der tödlichen Krankheit Sklerodermie.
1937 Die Nationalsozialisten diffamieren die Bilder von Paul Klee als "entartet". 102 Werke werden aus deutschen Museen entfernt und beschlagnahmt. 17 Gemälde werden in der Ausstellung "Entartete Kunst" vorgeführt.
1940 Fertigstellung des Gemäldes "Der Tod und das Feuer". Paul Klee stirbt am 29. Juni 1940 in Locarno Muralto.
  Literatur:
Friedewald, Boris: Paul Klee: Sein Leben – Seine Kunst. München 2011; Partsch, Susanna: Klee. Neuausgabe. Köln 2007.
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