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2000 v. Chr.

Die Minoer 

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Die Blütezeit der minoischen Kultur dauert etwa von 2000-1200 vor Christus. In dieser Zeit werden Paläste erreichtet, und ebenso Labyrinthe. Bekannt ist die Sage des Königs Minos, der in seinem Labyrinth den Minotaurus hielt.
Die Insel Kreta verfügt über eine eigene Handels- und Kriegsflotte. Handelskontakte werden mit den ägyptischen Pharaonen gepflegt. 

3200 v. Chr.

Altes Reich

Die Pharaonenzeit dauert etwa von 3200 bis 625 vor Christus. Sie beginnt mit der Vereinigung von
Oberägypten und Unterägypten um das Jahr 3200. Mehrmals wird das Ägyptische Reich wieder zerfallen und neu errichtet.
Eine Blütezeit erlebt das Alte Reich in der IV. Dynastie, die 2563 v.Chr endet, unter der Herrschaft des Pharaos Cheops. Er lässt in Giseh die Cheops-Pyramide errichten, und möglicherweise auch die Sphinx. Sein Sohn Chephrenerbaut die zweite Pyramide. Hauptstadt des Alten Reiches ist Memphis. Die Ruinen von Memphis befinden sich in der Nähe des heutigen Kairo.

2160 v. Chr.

Mittleres Reich

Eine Erneuerung des einigen Ägyptens findet 2160 v.Chr. durch die Könige von Theben statt. Sie begründne das Mittlere Reich. Hauptstadt ist zunächst Theben, dann Luxor, später wieder Memphis. Ab 1785 v.Chr. beginnt der Niedergang des Mittleren Reiches.

1550 v. Chr.

Neues Reich

Das Neue Reich entsteht um 1550 v.Chr.  Unter den Pharaonen Amenophis I. und Thutmosis I. erweitert Ägypten sein Gebiet bis nach Nubien, dem heutigen Sudan. Es folgten Thutmosis II., die  Pharaonin Hatschepsut, und Thusmosis III.
Eine Blütezeit erlebt das Neue Reich unter den Pharaonen Amenophis III. und Amenophis IV. Amenophis IV., besser bekannt als Echnaton, regiert gemeinsam mit seiner Gemahlin Nofretete. Sie beginnen mit dem Bau des großen Tempels von Luxor. Die Herrschaft geht auf Echnatons Sohn Tutenchamun über. Unter dem letzten große Pharao Ramses II. wird der Luxortempel fertiggestellt. Danach beginnt der Niedergang der Pharaonenzeit.

2600 v. Chr.

Das Weltwunder der Pyramiden

Die Pyramiden der Pharaonen sind nicht nur das älteste, sondern auch das einzig erhaltene der Sieben Weltwunder. Die Cheopspyramide ist mit einer ursprünglichen Höhe von 146,6 Metern die größte. Die Chephrenpyramide wurde auf einem höheren Platz angelegt und wirkt deshalb aus der Ferne größer, tatsächlich maß sie aber ursprünglich 143,5 Meter. Die Mykerinos-Pyramide mit einer Höhe von 62 Metern bildet den Abschluss der großen drei Pyramiden.
Als Baumaterial diente der in Ägypten reichlich vorhandene Kalkstein. Für das Innere benutzte man gewöhnlichen Kalkstein vom westlichen Nilufer. Die Außenverkleidung war feinkörnig, der Stein hierfür wurde importiert. In späterer Zeit wurde die Verkleidung abgebrochen und als neues Baumaterial verwendet. Bis heute ist es rätselhaft, wie die tonnenschweren Steine aufgetürmt werden konnten. Nach den Ausführungen des griechischen Historikers Herodot arbeiteten ungefähr 100.000 Männer über einen Zeitraum von 20 Jahren.

1900 n. Chr.

Der Palast von Knossos

Um das Jahr 1900 entdeckte der britische Archäologe Arthur Evans den berühmten Palast von Knossos auf der Insel Kreta. Evans vertritt die These, dass die Bewohner Kretas ursprünglich aus dem Norden Ägyptens stammen, und zu Beginn der Pharaonenzeit auf die Insel flüchteten. DNA-Proben haben die widerlegt. Die minoische Hochkultur entwickelte sich auf Kreta selbst. Schon in der Steinzeit waren dort Menschen ansässig.

1821 n. Chr.

Beginn der Ägyptologie

1821 löst Francois Champollion das Rätsel um den "Stein von Rosetta", den Napoleons Truppen am westlichen Arm des Nildeltas gefunden hatten. Der Text darauf wurde in Griechisch, Demotisch und als Hieroglyphen eingehauen. Die Entzifferung der Hieroglyphen befördert die  Ägyptenbegeisterung zur Ägyptologie als wissenschaftliche Disziplin. Der erste deutsche Lehrstuhl für Ägyptologie wird 1864 in Berlin eingerichtet. Lehrstuhlinhaber Karl Richard Lepsius leitete zuvor die Ägypten - Expedition für König Friedrich Wilhelm IV. Heute gibt es in Deutschland fünfzehn Universitäten, an denen Ägyptologie gelehrt wird. Das Studium beinhaltet eine Vielzahl von Aspekten der altägyptischen Hochkultur.


Pharaonen

Cheops
Pharao
Altes Reich
Steckbrief: Cheops - um 2620 bis 2580
Stichworte: Cheopspyramide - Weltwunder - Sphinx
Kurze Zusammenfassung der Biographie: Unter Pharao Cheops wurde das erste und einzig erhaltene der Sieben Weltwunder errichtet, die Cheopspyramide.
Chephren
Pharao 
Altes Reich
Steckbrief:  Chephren - um 2570 bis 2530
Stichworte: Chephrenpyramide - Zweithöchste Pyramide - Sphinx
Kurze Zusammenfassung der Biographie: Chephren, Sohn des Cheops, baute die zweithöchste Pyramide bei Giseh. Möglicherweise wurde auch die Sphinx unter seiner Regierunszeit errichtet.
Ramses II.
Pharao
Neues Reich
Steckbrief: Ramses II. der Große - um 1303 bis 1213
Stichworte: Luxor - Abu Simbel - Hethiter 
Kurze Zusammenfassung der Biographie: Ramses der Große schloss Frieden mit den Hethitern. Er heiratete eine hethitische Prinzessin.




Ägyptologen

Champollion
Ägyptologe
Steckbrief: Jean-François Champollion -1790 bis 1832
Stichworte: Stein von Rosetta - Hieroglyphen - Turiner Papyrus
Kurze Zusammenfassung der Biographie: Jean-François Champollion entzifferte mit dem Stein von Rosetta die Hieroglyphen.
Karl Richard Lepsius
Ägyptologe
Steckbrief: Karl Richard Lepsius  - 1810 bis 1884
Stichworte: Lehrstuhl für Ägyptologie - Königsbuch der Ägypter - Nubische Grammatik
Kurze Zusammenfassung der Biographie: Karl Richard Lepsius begründete die Ägyptologie in Deutschland
Howard Carter
Ägyptologe
Steckbrief: Howard Carter - 1874 bis 1939
Stichworte: Entdecker - Grab des Tutanchamun - Goldene Totenmaske. Kurze Zusammenfassung der Biographie: Howard Carter entdeckte das unversehrte Grab des Tutanchamun. 
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